DIE LEIDENSCHAFTEN - Sonderausstellung des Deutschen Hygiene-Museums

Liefdesgod Amor van Thomas Bruns; op deze tentoonstellingMorgen start het Duitse Hygiëne Museum in Dresden een 'als een opera geënsceneerde' tentoonstelling over de hartstochten. Uit de lijsten die filosofen en schrijvers in de loop der eeuwen hebben opgesteld van onze passies, van Aristoteles, via Spinoza (die een lijst van 53 passies bood) en Albert Camus (die alleen absurditeit zag), tot de Amerikaanse antropoloog Paul Ekman (en zijn zes basisemoties), werden de ‘best of’ samengesteld. In 24 ensceneringen worden opgeroepen gevoelens van liefde, verlangen, vreugde, verwondering, haat, woede, angst, schaamte, verdriet, afgunst en walging. Dus als u toevallig toch in Dresden moet zijn...

"Mit den vehementesten unter den menschlichen Gefühlen setzt sich die neue große Sonderausstellung des Deutschen Hygiene-Museums auseinander. Die Leidenschaften – das sind die unberechenbarsten unserer Emotionen, es sind die höchsten und zugleich banalsten, die gefährlichsten und vitalsten, auf jeden Fall aber sind es die spannendsten Gefühle unseres Daseins. Denn nicht nur unser Alltagsleben ist von den unterschiedlichsten Leidenschaften durchzogen, auch die Welt der Politik und der Kunst, des Sports oder der Wirtschaft wird von ihnen geprägt. Leidenschaften sind die Triebkräfte von Soap-Operas ebenso wie von großen Tragödien, sie beeinflussen die Weltgeschichte und noch den kleinlichsten Nachbarschaftsstreit auslösen. Auch die Wissenschaften interessieren sich heute zunehmend für die Entstehung und Funktionen der menschlichen Gefühlswelten als Ergänzung und Korrektiv zu unseren rationalen kognitiven Fähigkeiten. Dabei sind die Leidenschaften schon immer als äußerst widersprüchliche Gefühlslagen wahrgenommen worden, die uns zu den erstaunlichsten Leistungen anstacheln und gleichzeitig zu den übelsten Niederträchtigkeiten verführen können.

                

Genügend Gründe also für das Deutsche Hygiene-Museum hier einmal etwas genauer hinzuschauen. Mit ihrer assoziations- und spannungsreichen Gegenüberstellung von ebenso kostbaren wie profanen Exponaten dramatisiert die neue Ausstellung die Kulturgeschichte der Leidenschaften von der Antike bis in unsere Gegenwart. Aus der Vielzahl der in der Kultur- und Geistesgeschichte beschriebenen Affekte hat die australische Kuratorin Catherine Nichols elf Leidenschaften in den Mittelpunkt dieses spannenden Ausstellungsprojekts gerückt: Es sind dies Liebe, Begierde, Freude, Staunen auf der Seite der „positiven“ Leidenschaften sowie Hass, Zorn, Angst, Scham, Trauer, Neid und Ekel auf Seiten der „negativen“. [cf hier en hier]